Rendite Definition

Das Geld vermehren und das auf einfache Art und Weise? Wer möchte das nicht. Doch in der heutigen Zeit ist es schwierig, mit dem klassischen Sparkonto noch vernünftige Rendite zu bekommen. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten, Ihre Rendite zu maximieren. Außerdem erklären wir Ihnen die Ausprägungen und Arten.

Was sind Rendite?

Wenn man bei Google nach Rendite sucht, erhält man viele verschiedene Ergebnisse. Das liegt auch daran, dass es verschiedene Arten von Rendite gibt. Wir von Globals Insider wollen deswegen für Klarheit sorgen.

Die Rendite ist der Ertrag einer Geldanlage, welcher in einem Jahr gemacht wird. Man kann diese auch als Profit umschreiben. Sie ist relevant, um den Erfolg einer Kapitalanlage zu überprüfen. Diese kann zum Beispiel der Zinsertrag einer Sparanlage sein, oder aber die laufende Verzinsung von festverzinslichen Wertpapieren. Bei dem Begriff Rendite handelt es sich um die Differenz zwischen dem Ertrag und dem Aufwand. Wir möchten also, wenn möglich, eine besonders hohe Rendite bekommen.

Die Rendite wird immer in Prozent angegeben und bezieht sich auf das eingesetzte Kapital.

Rendite = Gewinn ÷ Eingesetztes Kapital

Welche verschiedene Arten gibt es?

Man unterscheidet je nach Anlageform auch den Renditebegriff. Da dieser Beitrag speziell um die Erhöhung des Profits gehen soll, stellen wir Ihnen nur die wichtigsten Formen vor:

  • Rendite einer Geldanlage: Instrument zum Vergleichen mehrerer Geldanlagen
  • Aktienrendite: Misst den Erfolg einer Anlage in Aktien
  • Nettorendite: Nach Abzug der Steuern
  • Bruttorendite: Vor Abzug der Steuern
  • Diskrete Rendite: Berechnet den Erfolg von einem Zeitpunkt zu einem anderen

Wie bekomme ich mehr Rendite?

In der derzeitigen Zinslage gibt es aus unserer Sicht nur wenige Möglichkeiten um mehr Rendite zu erhalten:

Investmentfonds und Aktien

Investmentfonds können je nach Risikoneigung und Erfahrung eine gute Investitionsmöglichkeit sein. Es handelt sich um eine langfristige Kapitalanlage. Im Gegensatz zu einzelnen Aktien bietet der Investmentfonds den Vorteil, dass Sie eine breite Streuung haben. Wenn also der Kurs eines einzelnen Unternehmens fällt, können Kursgewinne anderer Aktien das ausgleichen. Des weiteren wird ein Fonds meist aktiv von Profis verwaltet. Sie müssen also kein Experte sein um in ein Fonds zu investieren.

ETFs

Besonders interessant sind derzeit ETFs (Exchange Traded Funds). Diese sind eine günstige Alternative zu aktiv verwalteten Fonds. Bei letzteren entscheidet der Fondsmanager, welche Aktien er kauft. Ein ETF ist einfacher gestrickt. Er kopiert die Zusammensetzung eines Index. Zum Beispiel der Deutschen Aktienindex (DAX). Das führt zu deutlich geringeren Kosten für den Anleger.

Unternehmensanleihen

Unternehmensanleihen (Corporate Bonds) werden von verschiedenen Unternehmen emittiert. Damit sammeln die diese Anlegergelder ein, um sich zu finanzieren. Besonders interessant ist es, dass hier die Bonität eines Unternehmens die Höhe der Rendite bestimmt.

Immobilienfonds

Immobilienfonds können sich auch für Ihre Geldanlage eignen. Die Immobilienbranche boomt noch immer. Das sorgt für teilweise steigende Immobilienfonds. Dennoch muss man hier aufpassen. Der Großteil der Gelder steckt logischerweise in Immobilien. Deswegen kann der Fonds nicht immer allen Auszahlungsanträgen nachkommen. Es kann auch mal passieren, dass man mehrere Jahre warten muss, bis man sein Geld bekommen hat. Immobilien müssen erst verkauft werden. Das kann eben länger dauern.

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Bedeutet mehr Gewinn mehr Risiko?

Viele Leute gehen automatisch davon aus, dass mehr Gewinn auch mehr Risiko bedeutet. Das ist aber nicht immer der Fall. Zugegeben: Wollen Sie das Geld nur in klassische Sparkonten investieren, stellt sich die Situation schwierig dar. Dafür bekommt man leider kaum noch Zinsen. Teilweise gibt es sogar schon Banken mit einem Negativzins. Grundsätzlich sollte man also schon ein gewisses Risiko eingehen, damit sich Ihre Investition auch lohnt.

Wir wollen Ihnen zeigen, wie Sie das Risiko minimieren können und trotzdem eine höhere Rendite erhalten.

Ziele der Geldanlage

Überlegen Sie im Vorfeld, was Sie mit der Geldanlage erreichen wollen. Bei bestimmten Anlagezielen sind manche Anlageformen geeignet oder eher ungeeignet.

Die Streuung

Bei einer Investition ist eine breite Streuung sehr wichtig. Man wählt also Investitionen aus, welche verschiedene Laufzeiten haben und unterschiedliche Produktklassen. Damit kann man auch einen Schutz gegen Inflation erreichen.

Der Cost-Average-Effekt

Der Cost-Average-Effekt wird auch Durchschnittskosteneffekt genannt. Dieser entsteht bei der regelmäßigen Anlage von gleichen Beträge in Wertpapiere. Es handelt sich hier meist um Ansparpläne. Der Vorteil des Cost-Average-Effekt ist, dass Verluste am Anfang weniger schlimm aussehen. Der Durchschnittskosteneffekt senkt die Wertschwankungen. Sollte es gleich zu Beginn einen Börsencrash geben, wird es im Depot nicht zu große Verluste geben.

Wie soll ich meine Finanzen streuen?

Eine Investition muss zu Ihren eigenen Zielen passen. Überlegen Sie also, was Ihre Prioritäten sind: Wollen Sie lieber mehr Rendite? Ist Ihnen die Verfügbarkeit wichtiger? Oder soll es doch eher sicher sein? Leider gibt es keine Geldanlage die alle diese Punkte erfüllt. Hohe Renditen können Sie nur erwarten, wenn man auf die Verfügbarkeit oder auf die Sicherheit verzichtet.

Wenn Sie eher sicherheitsorientiert sind kann man 75 Prozent in Festgeld, Anleihen und Immobilienfonds stecken. Die restlichen 25 Prozent könnten in Aktienfonds oder ETFs fließen. Wenn Sie mehr als acht Jahre auf das Geld verzichten können, kann man den letzteren Anteil auf 50 Prozent anheben.

Achten Sie jedoch darauf, nicht alles zu investieren. Es kann immer mal passieren, dass Sie mehr Geld benötigen. Dann kann es schwierig sein seine Investments so schnell aufzulösen.

Wie kann ich noch mehr über Rendite lernen?

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