Digitales Produkt erstellen verkaufen

Digitales Produkt Definition

Ein digitales Produkt ist kein physisches Erzeugnis, das man angreifen kann. Ein digitales Produkt besteht in erster Linie aus einem Zugang zu bestimmten Webseiten oder es handelt sich um Dateien, die für den Download bestimmt sind. Diese Produkte werden hauptsächlich von Freelancern, Beratern oder Trainern angeboten. So kann beispielsweise ein Physiotherapeut ein digitales Produkt erstellen, indem er in einem Video Trainingsübungen vorstellt oder ein Finanzberater kann ein digitales Produkt zum Beispiel als Informationsvideo zum Thema Geld- und Kapitalanlage anbieten.

Arten digitaler Produkte

Digitale Produkte bestehen aus Bildern, Texten, Audiodateien oder Videos. Ein digitales Produkt ist zum Beispiel ein Video. Dabei kann es sich um ein Video handeln, in welchem eine bestimmte Tätigkeit oder ein spezielles Thema behandelt wird. Zu dieser Form zählen in weitestem Sinn auch sogenannte Webinare. Diese werden allerdings via Live-Stream angeboten.

Webinare und Videokurse

In diesen virtuellen Seminaren wird von einem Experten ein Thema eingehend erklärt. Dabei handelt es sich zumeist um Verkaufstechnikschulungen, Finanzberatungen oder Lernkurse. Vor allem Berater, Therapeuten oder Lehrende bedienen sich derartiger Videokurse und Webinare. Auch im musikalischen Bereich wie etwa der Musikproduktion oder im Musikmarketing werden Webinare und Videokurse offeriert.

E-Books

Eine andere Variante für ein digitales Produkt ist zum Beispiel das E-Book. Hier wird ein Thema mithilfe eines Textes oder auch mit Bildern erklärt. Das E-Book wird dabei als kostenpflichtiger Download in Form eines echten E-Book-Formats oder als PDF-File angeboten.

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Podcasts

Ein anderes digitales Produkt ist zum Beispiel ein Podcast. Hier wird ein Thema mithilfe des gesprochenen Worts in Form einer Audiodatei eingehend erklärt. Ein Podcast kann als private Radiosendung verstanden werden. Diese Form eignet sich beispielsweise für Sprachkurse, die während der Fahrt zur Arbeit oder beim Fitnesstraining gehört werden können.

Templates

Ein weiteres digitales Produkt ist zum Beispiel ein Template. Templates sind nichts anderes als digitale Vorlagen. Hierbei wird ein Text zur Verfügung gestellt, der beispielsweise als Vorlage für eine E-Mail-Kampagne genutzt werden kann.

Software und Apps

Ein anderes digitales Produkt ist zum Beispiel eine App oder eine Software. Diese gibt es mittlerweile für alle möglichen Bereiche. Der Bogen spannt sich dabei von Musikapps über Bildungsapps bis hin zu rein informativen Apps.

Vorteile digitaler Produkte

Digitale Produkte bieten sowohl für den Anbieter als auch für den Käufer zahlreiche Vorteile.

Einfache Vermarktung

Die Vermarktung bestimmter Dienstleistungen kann mithilfe digitaler Produkte wesentlich vereinfacht werden. Im Internet erreicht man eine größere Zielgruppe und kann diese auch gezielt ansprechen. Zudem erhält man online hauptsächlich Feedbacks von Personen, die sich für das Produkt entscheiden. Menschen, die kein Interesse daran haben, werden sich kaum melden. Das erspart viel Frust. Wenn Sie ein digitales Produkt erstellen, so bleibt dieses permanent im Internet verfügbar.

Passives Einkommen

Wenn Sie ein digitales Produkt verkaufen, kann ein Einkommen aus diesem Produkt automatisiert werden.

Aber auch Ihre Kunden genießen zahlreiche Vorteile. So sind Online-Produkte wesentlich billiger als physische Produkte. Vor allem Lernvideos und Lernmaterialien, die online erhältlich sind, bieten dem Kunden eine Möglichkeit, das Lerntempo selbst zu bestimmen.

Nachteile digitaler Produkte

Wenn Sie ein digitales Produkt erstellen wollen, so müssen sie mit einem relativ hohen Aufwand rechnen. Es muss sehr viel Zeit investiert werden, um das Produkt zu erstellen, und der Aufwand wird oft erst sehr spät finanziell entlohnt.

Außerdem muss man über die notwendigen technischen Kenntnisse verfügen, wenn man ein digitales Produkt verkaufen will. Sie müssen sich dabei mit einem E-Wallet Anbieter vernetzen und einen geschützten Mitgliederbereich für Ihre Webseite aufbauen.

Zudem muss ein Support für etwaige Fragen, Wünsche oder Beschwerden eingerichtet werden, was ebenfalls sehr zeitaufwendig sein kann.

Digitales Produkt erstellen

Die Idee und die Motivation

Wer ein digitales Produkt erstellen will, braucht zuerst vor allem zwei Dinge: Eine gute Idee und eine hohe Motivation, die Idee auch trotz aller Hindernisse in die Tat umzusetzen. Gerade hier scheitern bereits die meisten Menschen. Ohne die richtige Motivation und ohne Frustrationstoleranz ist kein Business aufzubauen. Immer wieder gibt es Rückschläge. Diese sind im Wirtschaftsleben einfach nicht vermeidbar.

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Darstellung für Ideen

Praxistest für die Idee

Im nächsten Schritt werden sogenannte ˶Freebies˝ erstellt. Das sind Inhalte zu Ideen, die im Netz kostenlos angeboten werden können. Dadurch erhält man Informationen, ob und welche Idee bei den Usern am besten ankommt. Man kann dafür beispielsweise Ausschnitte aus seinem E-Book kostenlos zum Lesen anbieten oder ein kurzes Video ins Netz stellen.

Digitales Produkt erstellen

Danach kann man ein konkretes digitales Produkt erstellen. Hierbei muss die Entscheidung darüber gefällt werden, in welcher Form das Produkt angeboten wird. Als Video, als E-Book oder als Podcast. Je nachdem, welche Form man wählt, sind eigene Tools für die Erstellung des Produkts notwendig. Vor allem die Videoproduktion erfordert eine gewisse technische Grundausstattung. Dazu zählen sowohl die Hardware wie Videokameras oder Mikrofone als auch die Software für den Videoschnitt. Videos, die für Kurse angefertigt werden, sind sogenannte Screencapture-Videos. Dabei stellen Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung persönlich in einem Video vor oder führen bestimmte Handlungen aus, die ein Produkt oder einen Vorgang erklären. Dabei sollten Sie jedoch immer auf eine gute Tonqualität achten. Verwenden Sie am besten ein Headset.

Die Erstellung von Audiodateien ist mithilfe eines geeigneten Audioprogramms wie beispielsweise Audacity ganz einfach möglich. Die MP-3-Datei können Sie im Internet ebenfalls zum Kauf anbieten. Die Produktion von Audiodateien erfordert ein weniger umfangreiches Equipment und ein E-Book kann mithilfe von Word oder Open Office erstellt werden.

Die Erstellung eines E-Books ist noch einfacher. Dafür braucht man lediglich ein gängiges Schreibprogramm, wie beispielsweise Word sowie ein passendes Thema. Diese wird dann schriftlich abgehandelt und im PDF-Format oder einer ähnlichen Downloaddatei dem Kunden zum Kauf angeboten.

Digitales Produkt verkaufen

Als Nächstes müssen Sie Ihr digitales Produkt verkaufen. Auch hierfür benötigt man eine Strategie sowie ein geeignetes Tool für den eigentlichen Verkauf des Produkts. Die derzeit bekanntesten Verkaufstools sind Digistore24, Elopage, Clickbank oder Kajabi. Diese Plattformen verlangen natürlich eine Provision für ihre Dienste. Diese sollte in den Verkaufspreis einberechnet werden.

Digitales Produkt verkaufen Digistore24 GlobalsInsider
Digistore24 zum Verkauf digitaler Produkte

Vermarktung digitaler Produkte

Haben Sie Ihr digitales Produkt erfolgreich erstellt und ein Verkaufstool gefunden, so müssen Sie dabei auch an die entsprechende Vermarktung denken. Dafür stehen Ihnen mehrere Strategien zur Verfügung.

Landing Page

Die Vermarktung Ihres digitalen Produkts beginnt bereits auf der Landingpage Ihrer Webseite. Diese muss vom Kontext und ihrer Gestaltung so optimiert werden, dass sie mühelos im Internet erreicht werden kann und auch von Suchmaschinen schnell gefunden wird. Deshalb empfiehlt sich in diesem Fall auch eine SEO-Optimierung Ihrer Webseite. Sorgen Sie zudem dafür, dass Ihre Landingpage dem HTTPS-Standard folgt. Dadurch wirkt Ihr Seite viel vertrauensvoller.

Gute Landingpage Beispiel
Beispiel für eine gute Landing Page

E-Mail Marketing

Ein wichtiger Punkt bei der Vermarktung Ihres digitalen Produkts ist das E-Mail Marketing. Erstellen Sie dafür am besten eine E-Mail-Liste mit potenziellen Kunden und Abonnenten. Senden Sie diesen immer wieder wertvolle E-Mails, die auf Ihre digitalen Produkte hinweisen. Sorgen Sie jedoch dafür, dass die Botschaften, die Sie über E-Mails versenden immer einen Mehrwert für den Empfänger bieten. Das Gleiche gilt natürlich auch für den Inhalt Ihrer Webseite.

Marketing via Video

Ein Video kann auch ein digitales Produkt erfolgreich bewerben. Erstellen Sie ein Video, das Ihr digitales Produkt schmackhaft macht. Laden Sie dabei Ihre potenziellen Kunden dazu ein, mehr über ein bestimmtes Thema zu erfahren. Je interessanter das Marketing-Video gestaltet ist, desto mehr Personen werden sich auch für Ihr Produkt interessieren. Das Video kann zudem auf sozialen Netzwerken relativ gut verbreitet werden.

Aktionen und Countdown

Viele Anbieter von digitalen Produkten nutzen auch die Möglichkeit von Preisaktionen oder Countdowns. Bei einem Countdown wird das digitale Produkte nur für eine gewisse Zeit angeboten. Diese wird in Form einer digitalen Uhr dargestellt. Diese Methode kann Ihren potenziellen Kunden eine gewisse Exklusivität Ihres Produkts vermitteln.

Kooperationen über ein Netzwerk

Eine weitere Möglichkeit, um digitale Produkte noch besser zu vermarkten, ist eine Kooperation mit einem Partner im Internet. Wenn Sie beispielsweise Finanzberater sind und Erklärungen über Finanzderivate bieten, so könnten Sie eine Kooperation mit Finanzdienstleistern anstreben und sich mit deren Webseiten verlinken. Auch gegenseitige Erwähnungen in sozialen Medien sind ein probates Mittel dafür.

Newsletter

Um Kunden zu binden oder Neukunden zu akquirieren sind Newsletter eine geeignete Möglichkeit. Veranlassen Sie Kunden, Ihren Newsletter zu abonnieren und stellen Sie dafür einen geeigneten Content zusammen. Halten Sie Ihre Kunden dabei immer auf dem Laufenden und geben Sie bekannt, wenn Sie ein neues Produkt zur Verfügung haben.

Vermarktung über soziale Medien

Ein nicht zu unterschätzender Punkt in der Vermarktung Ihrer digitalen Produkte sind soziale Medien. Facebook und Co dienen dabei als geeignete Plattformen und Sie erreichen dadurch eine Menge Leute.

Die Vermarktung von Produkten mithilfe sozialer Medien wird auch Social Media Marketing genannt und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Rund 2.5 Milliarden Menschen sind mittlerweile weltweit auf sozialen Plattformen unterwegs. Zu den wichtigsten sozialen Medien gehören heute Facebook, Instagram, Twitter, Youtube, LinkedIn oder Pinterest.

Ziel von Social Media Marketing ist es, Besucher auf die eigene Webseite zu bekommen. Und genau dieses Ziel sollten Sie bei der Umsetzung ihrer Strategien auf den einzelnen Plattformen auch verfolgen. Deshalb ist es hier wichtig zu wissen, auf welchen dieser sozialen Plattformen sich Ihre Kunden befinden.

Soziale Medien GlobalsInsider
Beispiele für Soziale Medien

Vermarktung über Blogs

Digitale Produkte können natürlich auch über eigene Blogs vermarktet werden. Diese Strategie empfiehlt sich vor allem für E-Books. Sie können dabei nicht nur selbst einen Blog über ein Thema schreiben, das zu ihrem Produkt passt, sondern können auch einen Gastbeitrag für einen anderen Blog verfassen, in dem auf Ihr Produkt

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